Beim Aerifizieren (auch Lüften genannt) wird der Boden unter dem Rasen mit Zinken, Nagelwalze oder Hohlzinken durchstochen. Hohlzinken entnehmen dabei kleine Erdröllchen, das lockert nachhaltiger als reines Eindrücken. Für kleine Flächen genügt eine Grabgabel.
Sinnvoll ist das bei Bodenverdichtung, erkennbar an Pfützen, Staunässe und schlecht wachsendem Gras. Meist arbeiten Sie in der Wachstumszeit, im Frühjahr oder im Spätsommer, bei erdfeuchtem Boden. Danach wird dünn gesandet, damit die Löcher offen bleiben.
Häufig verwechselt wird das Aerifizieren mit dem Vertikutieren. Aerifizieren wirkt in der Wurzelzone, Vertikutieren holt nur Rasenfilz von der Oberfläche. Für tiefe Verdichtung auf großen Flächen gibt es die Vertidrain-Tiefenlockerung.
Mehr dazu: Rasen aerifizieren und sanden.