Mann in Arbeitsschuhen drückt eine Grabgabel in den Rasen, um den Boden zu lockern

Aerifizieren

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Beim Aerifizieren (auch Lüften genannt) wird der Boden unter dem Rasen mit Zinken, Nagelwalze oder Hohlzinken durchstochen. Hohlzinken entnehmen dabei kleine Erdröllchen, das lockert nachhaltiger als reines Eindrücken. Für kleine Flächen genügt eine Grabgabel.

Sinnvoll ist das bei Bodenverdichtung, erkennbar an Pfützen, Staunässe und schlecht wachsendem Gras. Meist arbeiten Sie in der Wachstumszeit, im Frühjahr oder im Spätsommer, bei erdfeuchtem Boden. Danach wird dünn gesandet, damit die Löcher offen bleiben.

Häufig verwechselt wird das Aerifizieren mit dem Vertikutieren. Aerifizieren wirkt in der Wurzelzone, Vertikutieren holt nur Rasenfilz von der Oberfläche. Für tiefe Verdichtung auf großen Flächen gibt es die Vertidrain-Tiefenlockerung.

Mehr dazu: Rasen aerifizieren und sanden.

Passende Ratgeber

  • Aerifizieren

    Aerifizieren lockert verdichteten Boden, indem Löcher oder Schlitze etwa 10 cm tief in den Rasen gestochen werden.

  • Vertidrain

    Vertidrain ist ein Gerät, das Rasenflächen mit schräg stechenden Zinken tief lockert, je nach Modell bis etwa 40 cm.