Auch ohne Messgerät erkennen Sie verdichteten Boden an Pfützen und Staunässe nach Regen, lichtem Gras, modrigem Geruch und glitschiger Erde. Spaten oder Grabgabel lassen sich nur mit Mühe in den Boden stechen. Zeigerpflanzen sind zum Beispiel Breitwegerich, Kriechender Hahnenfuß und Ackerschachtelhalm.
Bei Hausrasen lockern Sie den Boden durch Aerifizieren und streuen danach dünn Sand. Bei sehr großen Flächen mit tiefer Verdichtung, etwa Sportplätzen, kommt die Tiefenlockerung mit Vertidrain infrage.
Besser ist Vorbeugung: Betreten Sie nasse Flächen möglichst nicht. Vor dem Verlegen von Rollrasen lockern Sie verdichteten Untergrund, denn danach kommen Sie nicht mehr an die tieferen Schichten.
Mehr dazu: Aerifizieren und Sanden.