Mann in Arbeitsschuhen drückt eine Grabgabel in den Rasen, um den Boden zu lockern

Bodenverdichtung

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Auch ohne Messgerät erkennen Sie verdichteten Boden an Pfützen und Staunässe nach Regen, lichtem Gras, modrigem Geruch und glitschiger Erde. Spaten oder Grabgabel lassen sich nur mit Mühe in den Boden stechen. Zeigerpflanzen sind zum Beispiel Breitwegerich, Kriechender Hahnenfuß und Ackerschachtelhalm.

Bei Hausrasen lockern Sie den Boden durch Aerifizieren und streuen danach dünn Sand. Bei sehr großen Flächen mit tiefer Verdichtung, etwa Sportplätzen, kommt die Tiefenlockerung mit Vertidrain infrage.

Besser ist Vorbeugung: Betreten Sie nasse Flächen möglichst nicht. Vor dem Verlegen von Rollrasen lockern Sie verdichteten Untergrund, denn danach kommen Sie nicht mehr an die tieferen Schichten.

Mehr dazu: Aerifizieren und Sanden.

Passende Ratgeber

  • Aerifizieren

    Aerifizieren lockert verdichteten Boden, indem Löcher oder Schlitze etwa 10 cm tief in den Rasen gestochen werden.

  • Vertidrain

    Vertidrain ist ein Gerät, das Rasenflächen mit schräg stechenden Zinken tief lockert, je nach Modell bis etwa 40 cm.