Verwendet wird langsam wirkender kohlensaurer Kalk (Gartenkalk) oder Hüttenkalk. Branntkalk und Löschkalk wirken ätzend und sind für den Hausgarten ungeeignet.
Als Richtwerte gelten etwa 200 g pro m² bei einem pH-Wert unter 5,0 und etwa 100 g pro m² bei 5,0 bis 5,5. Im Zielbereich wird nicht gekalkt, zu viel Kalk macht den Boden zu basisch. Maßgeblich sind immer die Angaben auf der Packung.
Beste Zeit ist das zeitige Frühjahr vor dem Wachstumsbeginn. Zwischen Kalken und Düngen halten Sie vier bis sechs Wochen Abstand. Wiederholen sollten Sie es höchstens alle zwei bis drei Jahre und erst nach neuer Messung.
Kalk ist nicht dasselbe wie Kalium, das ein Pflanzennährstoff ist.
Mehr dazu: Rasen kalken.